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Aktuelles

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Logopädie Franziska Schwabe feiert 5-jähriges!

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Seit nun bereits fünf Jahren gibt es die Praxis für Logopädie Franziska Schwabe in der Goethestr. 18 b in Waltershausen. Fünf ereignisreiche und spannende Jahre, in denen ich nun schon meine Patienten begleiten und Teil haben darf an großen und auch kleinen Fortschritten. Dafür und für das entgegengebrachte Vertrauen vielen Dank! Ich freue mich auf viele weitere spannende und ereignisreiche Momente!

Bundesweiter Vorlesetag am 16.11.2018
Bereits zum 15. Mal findet am dritten Freitag im November der Bundesweite Tag des Vorlesens statt.
Das das Lesen und Vorlesen wichtig ist, ist unbestritten. Auch für die Kleinsten ist der frühe Umgang mit Büchern von großer Bedeutung. (siehe Artikel vom letzten Jahr)
Und wer liebte es nicht, als Kind spannende Geschichten vorgelesen zu bekommen?

Diese schöne Tradition möchte die Praxis für Logopädie aufgreifen, und lädt am 06.12.2018, 14.30 bis 15.30 und 16 bis 17 Uhr, zu einem Vorlesenachmittag in die Praxis ein. Für Kinder ab 4 Jahren wird es eine kleine Reise in die Welt der Tiere geben. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt, bitten wir um Voranmeldung bis zum 30.11 2018 unter: 03622 9096822 oder per Mail an info@logopaedie-franziska-schwabe.de

Wir freuen uns auf euch!

Welttag des Stotterns fand am 22.10. statt

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Welttag des Stotterns fand am 22.10. statt

„Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen. In diesem Moment weiß der Stotternde genau, was er sagen möchte, er kann es jedoch nicht störungsfrei herausbringen.

Stottern kann je nach Gefühlslage und Verfassung des betroffenen Menschen schwanken.  Von den Kindern, die anfangen zu stottern, verlieren viele das Stottern bis zur Pubertät wieder völlig. Bislang lässt sich jedoch nicht vorhersagen, bei welchen Kindern und mit Hilfe welcher Behandlungsmethoden dies der Fall ist.

Fachleute sind sich einig, dass Stottertherapie umso aussichtsreicher ist, je früher eine qualifizierte Behandlung erfolgt.

Stotternde Erwachsene können ihre Sprechflüssigkeit sehr verbessern und ihr Stottern so kontrollieren, dass sie gut kommunizieren können. Für die meisten ist dies ein lebenslanger Prozess, der kontinuierliche Arbeit erfordert. Mit Rückfällen muss bei jeder Stottertherapie gerechnet werden.“ (Quelle: www.bvss.de – Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V.)

Bei Fragen zum Stottern, zu Behandlungsmethoden und Therapien kontaktieren Sie mich gern – Logopädie Franziska Schwabe – 03622-9096822

Pünktlich zum Tag des Stotterns, der jährlich am 22.10. stattfindet, erschien ein interessanter Artikel in der Zeitschrift   Sprache-Stimme-Gehör, September 2018, 42: 104-113. Jahrgang, Thieme Verlag, Seite 111

Neef N et al. Structural connectivity of right frontal hyperactive areas scales with stuttering severity, Brain 2018; 141:191-204

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und der Universitätsmedizin Göttingen haben herausgefunden, dass ein überaktives Netzwerk im vorderen Bereich des Gehirns eine wesentliche Rolle beim Stottern spielen könnte. Es hemmt die Betroffenen darin, Sprechbewegungen vorzubereiten und auszuführen – und hindert sie so daran, flüssig zu sprechen.

Bislang ist nur wenig über die Ursachen des Stotterns bekannt. Frühere Studien haben zwar gezeigt, dass beim Stottern ein Ungleichgewicht zwischen der Hirnaktivität beider Hirnhälften auftritt: Eine Region im linken Stirnhirn ist viel zu schwach, die entsprechende Region in der rechten Hirnhälfte wiederum viel zu stark aktiviert. Dennoch war bisher unklar, was diese veränderte Hirnaktivität bedeutet und wie sie zustande kommt. (…)

Wissenschaftler des MPI CBS Leipzig und der Universitätsmedizin Göttingen sind hier zu einer entscheidenden Erkenntnis gelangt: Die Überaktivität in den Regionen auf der rechten Hirnseite scheint der eigentliche Grund für das Stottern zu sein. Laut Autoren ist die rechte untere Windung des Stirnhirns bei allen Menschen immer dann besonders aktiv, wenn Bewegungen wie Hand- oder Sprechbewegungen gestoppt werden. Bei einer Überaktivität dieser Region komme es zu einer übermäßigen Hemmung. Bei Personen, die stottern, seien davon höchstwahrscheinlich gerade jene Hirnregionen betroffen, die die Sprechbewegungen steuern, (…) so dass eine Person daran gehindert wird, flüssig zu sprechen. (…) Die Untersuchungen wurden mittels MRT bei erwachsenen Personen durchgeführt, die seit ihrer Kindheit stottern.

Nach einer Mitteilung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS)

Bundesweiter Tag des Vorlesens

Die Sprachentwicklung bei Kindern gleicht einem Wunder. Die Kleinen vollbringen dabei unglaubliche Hirnleistungen, um sich das System Sprache anzueignen. Dafür benötigen sie natürlich auch ihr Umfeld und Vorbilder, die ihnen helfen, Sprache zu entdecken. Einen wichtigen Bestandteil im kindlichen Alltag sollten daher auch Bücher und das Vorlesen spielen. 

Am 17.11.2017 findet bereits zum 14. Mal der Bundesweite Tag des Vorlesens statt. Wie wichtig das (Vor-)Lesen und der positive Umgang mit Büchern ist, und das auch schon die Kleinsten vom gemeinsamen Buch anschauen profitieren, zeigt der folgende Artikel. 

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Langzeitwirkung__Fruehes_Vorlesen_gut_fuer_die_Sprachentwicklung1771015590362.html

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen. 

4 Jahre Logopädie Franziska Schwabe

4 Jahre Logopädie Franziska Schwabe. Ein guter Zeitpunkt, Danke für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit zu sagen. 

Ich freue mich auf noch viele spannende Jahre mit meinen großen und kleinen Patienten in der Praxis für Logopädie Franziska Schwabe.

Herbstzeit ist Erkältungszeit

Sie ist wieder da – die Erkältungszeit. ☹ Leider geht diese auch oft mit Heiserkeit und eingeschränkter stimmlicher Belastbarkeit einher. Gerade für Berufssprecher ist die Stimme unverzichtbar.

Was also tun bei Heiserkeit?

Eine akute Kehlkopfentzündung (Laryngitis) entwickelt sich oft im Rahmen von virusbedingten Entzündungen der oberen Luftwege, wie zum Beispiel bei einer Erkältung. Auch mechanische oder chemische Reize, z.B. eine kurzzeitige, starke Belastung der Stimme durch lautes Reden oder Schreien, trockene Luft sowie schädliche Substanzen wie Zigarettenrauch oder Reizgase können eine akute Laryngitis auslösen.
Die Folge ist dann eine heisere, angestrengte Stimme. Schmerzen beim Sprechen, aber auch beim Schlucken treten häufig auf, die Symptome werden durch ständiges Räuspern oft noch verstärkt. Eine Konsultation beim Haus-/HNO-arzt sollte erfolgen. Eine akute Kehlkopfentzündung heilt bei entsprechender Behandlung (Stimmschonung, schleimlösende und entzündungshemmende Medikamente, Dampfinhalationen) in der Regel folgenlos aus.

Bei Heiserkeit, die länger als 2 Wochen anhält, sollte in jedem Fall ein Facharzt aufgesucht werden.
Wird die Kehlkopfschleimhaut fortlaufend gereizt, dauert die übermäßige oder falsche Belastung der Stimme an, kann sich eine chronische Laryngitis entwickeln, die mit Heiserkeit, Reizhusten, Räusperzwang und einer wenig belastbaren Stimme einhergeht.
Heiserkeit drückt eine Störung der Stimme aus und hat mit dem Zustand des Stimmapparates und des Kehlkopfes zu tun. Die Stimme tönt nicht mehr voll und klar, sie klingt rau, kratzig, brummend oder piepsig oder versagt mitunter ganz. Das fein abgestimmte Zusammenspiel zwischen Atmung, Stimmlippen, Nerven und Muskeln ist gestört. Oft kommt es auch zu Verspannungen im Hals- Nackenbereich, die den Stimmapparat zusätzlich belasten.

Was tun bei Heiserkeit?
In Verbindung mit einem Infekt, einer akuten Kehlkopfentzündung ist Stimmruhe ganz wichtig. Zusätzlich zu den vom Arzt verschriebenen Medikamenten und Inhalationen, können warme Kräutertees, Lutschpastillen, ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen für Linderung sorgen. Wichtig ist es auch, sich nicht ständig zu räuspern und nicht zu flüstern.

Bei einer immer wiederkehrenden Heiserkeit, ohne dass dafür Infekte verantwortlich gemacht werden können, sollte ebenfalls ein HNO-Arzt konsultiert werden. Je nach Grunderkrankung, kann eine Stimmtherapie beim Logopäden verschrieben werden. Dies erfolgt zum Beispiel bei organischen Stimmstörungen (u.a. bei Stimmlippenknötchen oder nach Operationen) oder bei funktionellen Stimmstörungen (z.B. durch Überlastung und falschen Stimmgebrauch).

Hier einige wichtige „Stimm-Grundsätze“:

  • Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (Wasser, Tee )
  • Ausreichende Luftbefeuchtung (Achtung in staubigen, trockenen Räumen)
  • Nasenatmung bevorzugen
  • Auf ausreichend Sprechpausen und Atempausen achten
  • Bauchatmung einsetzen
  • ausgiebig gähnen (senkt den Kehlkopf und kann somit für leichte Entspannung der Muskulatur sorgen)
  • räuspern vermeiden, eher einmal husten oder schlucken, um ein Fremdkörpergefühl zu reduzieren
  • nicht flüstern, da dies eine weitere Überlastung der Stimmlippen bedeutet
  • morgens und vor stimmlicher Belastung die Stimme aufwärmen ( in einer logopädischen Therapie erhalten Sie Tipps und Anleitungen hierzu)
  • auf Entspannungsphasen im Alltag achten (Entspannungskurse werden als Präventionskurse von den Krankenkassen bezuschusst)
  • Rauchen / rauchige Luft reduzieren oder besser noch ganz vermeiden

 

Quellen:

https://www.apotheken-umschau.de/Logopaedie
https://www.apotheken-umschau.de/Heiserkeit

Im Oktober ist Europäischer Monat der APHASIE

stux / Pixabay

Die Blätter verfärben sich, die Tage werden wieder kürzer und wir gehen mit großen Schritten auf den Winter zu. Doch auch der Herbst lässt Zeit, um inne zu halten, herbstliche Spaziergänge zu unternehmen und ein wenig Abstand vom hektischen Alltag zu bekommen. In diesem Sinne wünsche ich einen farbenfrohen Herbst.

Übrigens wurde der Monat Oktober zum Europäischen Monat der Aphasie ernannt.
In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. 30-40% davon sind von einer Aphasie betroffen. Das Wort APHASIE stammt aus dem Griechischen und bedeutet „ohne Sprache“, was für die Betroffenen Auswirkungen auf das Sprechen, auf das Sprachverstehen, auf das Lesen und/oder Schreiben hat. Der Sprachverlust tritt in der Regel nach einer Schädigung der linken Großhirnhälfte, insbesondere der Hirnrinde auf. Bei den meisten Betroffenen verursachen Schlaganfälle, Schädel-Hirn-Traumata, Tumore oder andere Hirnerkrankungen eine solche Schädigung.

(Quelle: Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.)

Eine Aphasie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein, in jedem Fall schränkt sie den Betroffenen in seiner Kommunikationsfähigkeit ein. Aphasiker benötigen Zeit, um sich mit Sprache oder Gestik zu verständigen, aber auch die Geduld ihres Umfeldes, um ihre Gedanke ausdrücken zu können. 
Intensive Sprachtherapie unterstützt den Patienten und auch sein Umfeld, eine funktionierende Kommunikation wiederzufinden und die Sprache zu trainieren.

Auch der Austausch, die Kommunikation und gemeinsame Unternehmungen in einer Selbsthilfegruppe können die Betroffenen und Angehörigen positiv unterstützen. Die regionale Selbsthilfegruppe Schlaganfall und Aphasie Tabarz-Waltershausen-Gotha trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat, 17:30 Uhr in der MediClin Rennsteigklinik in Bad Tabarz. Weitere Informationen erhalten Sie bei mir, Praxis für Logopädie Franziska Schwabe, in Waltershausen.

06.03.2017 – Europäischer Tag der Logopädie

Am Europäischen Tag der Logopädie 2017 informieren Logopädinnen und Logopäden über das Schlucken und Schluckstörungen 

Schlucken ist ein scheinbar selbstverständlicher Vorgang – und zugleich ein komplexes neuromuskulär vermitteltes Geschehen, an dem 26 Muskelpaare beteiligt sind. Etwa 2000 Mal schluckt ein Mensch durchschnittlich am Tag, insbesondere um Speichel oder Nahrung aus der Mundhöhle in den Magen zu befördern.  Wenn das Zusammenwirken der am Schluckakt beteiligten Strukturen aber gestört wird, dies kann in jedem Alter geschehen, so spricht man von einer Schluckstörung (Dysphagie). Sie tritt häufig als Folge neurologischer Erkrankungen auf, wie zum Beispiel nach Schlaganfall, bei Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung oder Gehirntumor. Schluckstörungen sind mit einem hohen Leidensdruck für Patienten und ihre Angehörigen verbunden.

Die Beschwerden können beim Essen, Trinken oder beim Schlucken von Speichel auftreten. Es kann zu häufigem Verschlucken und Husten kommen. Aber auch gelegentliches Verschlucken oder Hüsteln in Verbindung mit Essen und Trinken können auf eine Dysphagie hinweisen.

Weitere Symptome können sein: Austreten von Nahrung aus Nase oder Mund, Gewichtsverlust, Druckgefühl im Rachen oder hinter dem Brustbein, häufige Infekte bis hin zu Lungenentzündungen.

Zum europäischen Tag der Logopädie am 06.03.2017 soll besonders auf die Dysphagie und Behandlungsmöglichkeiten durch Logopäden aufmerksam gemacht werden.

Sollten Sie die o.g. Symptome bei sich oder Ihrem Angehörigen beobachten, scheuen Sie sich nicht, Ihren Arzt darauf anzusprechen. Er kann dann eine umfassende Diagnostik einleiten und Ihnen auch eine logopädische Therapie verordnen.

Bei Fragen steht Ihnen auch die Praxis für Logopädie Franziska Schwabe gern zur Verfügung.